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Info Alpilles

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Was erwartet Sie in diesem äußerst reizvollen Teil der Provence? In erster Linie sollten Sie wissen, dass es hier – vor allem in der Nebensaison - noch recht geruhsam zugeht. Die Gegend besticht durch Ihre einzigartige Natur - nicht ohne Grund ist die Gebirgskette  Alpilles 2009 zum Naturpark erklärt worden.

Diese Kalksteinberge entstanden zwischen Alpen und Pyrenäen und erstrecken sich von Ost nach West über eine Länge von 30 km mit der höchsten Erhebung bei Eygalières (490m). Das Land um die Alpilles, das durch die Ansammlung der Flüsse im Rhônedelta entstanden ist, ist äußerst fruchtbar und schon der Heimatdichter Frédéric Mistral, der die Kultur und die Sprache der Provence förderte, nannte es sein „Sonnenreich“. Auch Van Gogh, der hier, genauer gesagt in St. Remy de Provence viele Jahre verbracht hat, fand hier das Licht und die Farben, die sich in seinen Kunstwerken widerspiegeln.

St- Rémy de Provence liegt im Herzen dieser zauberhaften Landschaft. Erbaut auf den Überresten eines griechischen Handelsposten, ausgebaut unter den Römern, entstanden hier bemerkenswerte Monumente. Nicht weniger beeindruckend ist das auf der anderen Seite der Alpilles gelegene Les Baux de Provence mit seiner in die Felsen gebauten Festung, von der aus sich ein einzigartiges Panorama bietet. Beim Spaziergang durch die engen Gassen und die noch teilweise sehr gut erhaltenen Prachtbauten fühlt man sich mühelos in die Vergangenheit versetzt. In den Olivenhainen im Tal von Les Baux wachsen die Oliven, aus denen das geschmackvolle und bekannte Öl gepresst wird. An der Straße nach Arles liegt die eindrucksvolle Abtei Montmajour. Auch große Dichter der Provence zog es in die Alpilles. Alphonse Daudet fand in Fontvieille seine Inspiration für die „Briefe aus meiner Mühle“. Bei einer Fahrt auf den Nebenstraßen gibt es zahlreiche pittoreske Dörfer zu entdecken wie Eygalières mit der viel fotografierten romanischen Kapelle St. Sixte, Maussane, Aureille, Sénas, usw.

Saint Rémy de Provence, auch die Perle der Alpilles genannt, ist eine hübsche Kleinstadt, die auf eine lange Geschichte zurückblickt. Nach Besiedlung der Griechen und Zerstörung durch die Germanen wurde ihr Name das erste Mal im 5. Jh. erwähnt, als sich die Römer hier niederließen. Wo früher eine Ringmauer stand, ist heute die Altstadt von einer Platanenallee umgeben. In der Pfarrkirche Saint-Martin, die 1820 auf den Resten eines viel älteren Gebäudes errichtet wurde, hat man sich bei der Innengestaltung am Petersdom in Rom inspiriert, außerdem steht hier eine der besten Orgeln Frankreichs. Zahlreiche Museen, die unter anderem an die berühmten Bürger der Stadt erinnern, sind zu besuchen: Hotel d’Estrine (Erinnerungen an Van Gogh), usw. Die ganze Altstadt ist sehenswert und auf den hübschen Terrassen der Cafés und Restaurants kann man das sanfte, südliche Ambiente genießen.

Glanum und Les Antiques

Die eindrucksvollen römischen Monumente „Les Antiques“, der Triumphbogen und das Mausoleum – das besterhaltenste aus dieser Epoche befinden sich vor den Toren der Stadt und sind einen Besuch wert.

Glanum im 6. Jh. von den Griechen bewohnt, kann im gleichnamigen Museum und Informationszentrum nachempfunden werden. Ein Spaziergang durch die Ruinen und zahlreiche Pläne und Modelle vermitteln einen Eindruck des ehemaligen Stadtbildes.



Eygalières

Dieses typische Alpillesdorf klammert sich an einen Felsen von dessen Gipfel, dem „Rocher de la Vierge“ (Jungfrauenfels) man eine herrliche Aussicht auf die Ebenen mit Obstgärten, Olivenhainen und Weinfelder hat. Blickt man gen Süden erstreckt sich die Gebirgskette Alpilles wie eine wundersame Hintergrunddekoration, deren Farben je nach Tages- oder Jahreszeit wechselt. Die pittoresken Gassen führen an schön restaurierten Häusern vorbei. Zahlreiche Wanderwege führen durch die herrliche Landschaft, zur zauberhaften romanischen Kapelle St. Sixte zwischen Mandelbäumen und Zypressen. Auch die „Voie de la Liberté“ führt hier vorbei, an deren Ende während des Zweiten Weltkrieges in einer Hütte das Versteck des Freiheitskämpfer Jean Moulin lag.

 

 
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